November 2018

 

Seit August 18, als ich mir Olga kaufte, habe ich nun gute 2000 km mit ihr zurück gelegt. Kleinere Ausflüge, aber auch Tagestouren waren dabei, ob ins bergische Land, nach Haus Scheppen oder Cafe Hubraum. Meine erste Wochenendfahrt kam Anfang November zum Waldgeistertreffen bei Schüttdorf. Mit Jochen und Ingomar traf ich mich am 2. November an der Raststätte Oligser Heide und dann ging es in Richtung Gronau.

Kaffeepause am Parkplatz

Die 140 km waren schnell abgespult, sodass wir am frühen Freitagnachmittag ankamen. Dafür, dass das Treffen abgesagt war, waren doch recht viele angereist. Nach der Ankunft erstmal einen Platz ausgesucht und einen kräftigen Schluck aus der Pulle. Danach ging es ans Zelt aufbauen. Hatte mir kurz vorher noch ein großes Zelt mit Stehhöhe gekauft.

Mein neues Doppelwandzelt mit Stehhöhe

In einer gemütlichen Runde verbrachten wir den Freitagabend bei Bier, Rumcola und reichlich Quatcherei!  Es war erstaunlich wie herrlich es war und das große TammTamm von anderen Bikertreffen bekannt, überhaupt nicht fehlte. Irgendwann hatte ich dann doch genug getrunken und schlich mich ins Zelt.

Es war eine Kalte Nacht!

 

Am Samstag morgen kamen alle nach und nach aus ihren Zelten, Bei 0 Grad und heissem Tee und Kaffee kam dann langsam Frühstücksstimmung auf.

gemeinsames Frühstück

Nach dem gemütlichen und ausgibigen Frühstück zog ich mich um und startete mal meine Olga. Ich wollte nach Waalwijk zu Obelink, einem großen Campingdiscount in Holland. Das Ziel meine Begierde war ein Campingbett, ein neuer Schlafsack und Campingkochgeschirr. Die 60 km Landstrasse, fast alles in Holland waren ein schönes Ründchen. Von Obelink war ich total begeistert, ein riesen Laden mit allem was das Camper,- und Outdoorherz begehrt! Meine drei Sachen konnte ich natürlich kaufen und fuhr dann gemütlich zurück in den Wald zum Treffen! Jetzt aber erstmal das neue Bett aufgebaut und Probeliegen, es ist herrlich! Nach einem herzhaften Mittagbrot kam dann doch ein Nickerchen. Am Abend waren wir am großen Lagerfeuer. Es gab viel zu reden und reichlich zu trinken. Es war ein schöner Abend.

Groß, warm und gemütlich

Am Sonntag habe ich erstmal gut ausgeschlafen. Das gute Frühstück wurde durch Rühereier noch besser. Und dann machte sich Aufbruchstimmung breit, auch wir begannen so langsam unsere Zelte abzubrechen. Nach der großen Verabschiedung ging es so langsam los, die Maschinen liefen warm, Ingo´s mussten wir noch anschubsen und dann ging es auf die Heimfahrt. Vorm Ruhrpott trennten sich unsere Wege, da ich noch was zu erledigen hatte. Gegen 18.30 Uhr war ich dann auch zu Hause.

 

Es war ein sehr schönes Treffen, ohne großes TammTamm und doch mit einem herrlichem Unterhaltungswert und vielen sehenswerten Gespannen! Meine Olga hat damit auch ihre erste größere Fahrt gut überstand und meine Glückseeligkeit wurde wieder ein Stück größer.

Man spricht immer vom Russenvirus, mich hat er voll erwischt!